Freiwilligendienst


Zwischenseminar der Weltwärts-Freiwilligen in Machui, Sansibar Drucken
Geschrieben von: Jana Sailer | TAREA | Dar es Salaam   
Freitag, den 20. Januar 2012 um 13:37 Uhr

altFünf Monate sind nun vergangen seit wir, die 14 Freiwilligen des Jahrgangs 2011/12, von Deutschland gen Tansania aufbrachen. Fünf Monate, die wir jeweils zu zweit in sieben verschiedenen Einsatzstellen (Arusha, Mwanza, Mafinga, Dar es Salaam und 3x Sansibar) verbrachten. Manche von uns leben in Familien, andere mit tansanischen Volunteeren, die einen auf dem Land, die anderen in der Stadt, manche arbeiten im Office, andere in der Werkstatt… so könnte man jetzt seitenweise unsere facettenreichen Erfahrungen aufzählen. Unverkennbar ist, wir hatten viele verschiedene Eindrücke, Erlebnisse, Erfahrungen, Fragen und Antworten auszutauschen.

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Man nehme ... Drucken
Geschrieben von: Lennart Oestergaard | Moto | Sansibar   
Freitag, den 13. Januar 2012 um 06:49 Uhr

alt

Wenn man in einer Einsatzstelle einmal nicht ganz so viel zu arbeiten hat, hat das einen Vorteil: Man hat die Zeit eigene Ideen zu entwickeln und in die Tat umzusetzen. Wir haben das getan, und uns dabei einfach eine Idee abgeguckt: Sie wurde von Kai durch Zufall im Fernsehen entdeckt und stammt ursprünglich aus Indonesien.

Dort wurde vor einiger Zeit ein Projekt gestartet, indem alte Plastikflaschen mit Wasser und etwas Bleichmittel gefüllt in Wellblechdächer eingesetzt wurden. Durch das einfallende Sonnenlicht bricht das Licht im Wasser und erhellt den Raum. Der offensichtliche Nachteil, dass die Lampen nur Tagsüber bei Sonnenlicht funktionieren wird durch die einfache Handhabung und die sehr geringen Kosten unserer Meinung nach kompensiert.

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Zwischenwelt Zanzibar Drucken
Geschrieben von: Mina Saidze   
Donnerstag, den 15. Dezember 2011 um 13:03 Uhr

altDer Archipel Sansibar vor der ostafrikanischen Küste ist ein Knotenpunkt der Kontraste: Zwischen Orient, Ostafrika und Europa, westlicher Lebensweise und muslimischer Tradition, reichen Hotelbesitzern und armen Überlebenskünstlern, rostigen Kohleöfen und nagelneuen Handys.

Angekommen auf der Insel, die mein neues Zuhause ist, fand ich mich in einem kosmopolitischen Wirrwarr wieder.
Morgens frühstücke ich in einer der zahlreichen Straßenbuden. Dort unterhalte ich mich mit einigen Massais aus der Umgebung von Arusha, die vor wenigen Jahren hierher gezogen sind. An ihrem Ort gab es keine Arbeit und so beschlossen sie nach Sansibar zu gehen, um ihren handgefertigten Schmuck an Touristen zu verkaufen.
Mittags begrüße ich eine Gruppe amerikanischer Studenten, die ihr Auslandssemester an der Zanzibar State University verbringen und Kiswahili lernen. Die meiste Zeit bleiben sie unter sich und was das Kiswahili betrifft, bewegen sie sich mehr auf theoretischem Terrain als in der Praxis angewandte Sprache.
Wenig später sehe ich Reena, eine indische Freundin, an mir vorbeiflitzen. Ich habe sie kaum wiedererkannt: In Stonetown arbeitet sie tagsüber in einer Boutique, wo sie meist in Top und Hotpants zu sehen ist. Kurz vor Ladenschluss schlüpft sie in ihr Buibui, trägt das Kopftuch und verlässt das touristische Stonetown, um sich in die elterliche Obhut in Chukwani zu begeben.

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Zurück zu dem Ort wo alles begann Drucken
Freitag, den 09. Dezember 2011 um 10:39 Uhr

Arbeit am Rotor des WindradesAuf die Frage, ob wir bei der Reparatur des Windrades von artefact helfen könnten gab es für uns nur eine Antwort, schließlich war artefact uns noch in guter Erinnerung. artefact ist der Ort, an dem für uns alles begann. Hier hatten wir unser fast dreiwöchiges Vorbereitungsseminar, bei dem wir schon viele wichtige Dinge für unser Jahr in Tansania, aber auch für unser Leben, gelernt haben. Artefact, das Zentrum Erneuerbarer Energien in Glücksburg erwies sich dabei als guter Seminarort, denn so konnten wir uns schon gut mit den Techniken, die uns das nächste Jahr begleiten sollten vertraut machen und profitierten von einer angenehmen Seminaratmosphäre. Damals, im Juli 2010 nahm es mit dem besagten Windrad seinen Anfang. Denn genau zu der Zeit des Seminars machte sich eine Gruppe um die Ehemaligen Oli, Nils und Hendrik an die Arbeit bei artefact ein Windrad nach dem Vorbild aus Mafinga aufzustellen. Für uns war das natürlich der optimale Zeitpunkt, schließlich stand zu diesem Zeitpunkt für Raphael und mich die Unterstützung der Produktion genau dieses Windrades in Mafinga auf dem Plan und wir hatten noch keinerlei Erfahrung mit den Windrädern. Auch wenn wir durch das Seminar gebunden waren und nicht viel mithelfen konnten gewannen wir schon ein erstes Bild von der Arbeit, die uns in Mafinga am MLVTC erwarten sollte und durften miterleben, wie das Windrad mit einem Durchmesser von 1,8m aufgestellt wurde.

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Termin für das Auswahlwochenende 2012 steht! Drucken
Montag, den 28. November 2011 um 16:23 Uhr

Das Auswahlwochenende für den kommenden Jahrgang des Freiwilligendienstes "weltwärts für Völkerverständigung und Klimaschutz" wird am 18. und 19. Februar stattfinden. Die Bewerber_innen sollten sich diesen Termin frei halten. Die Einladungen verschicken wir im Januar.

 
Rückkehrer-Vortrag bei der GEW Drucken
Montag, den 21. November 2011 um 08:30 Uhr

Am 7. November wurde ich von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) für einen Vortrag über mein "Weltwärts"-Jahr in Tansania zur Jahreshauptversammlung des Ortsvereins Herford eingeladen. Die Gewerkschaft hatte mich während meines Jahres finanziell unterstützt und wollte nun erfahren, was ich für Erlebnisse zu berichten hatte. Für diesen Anlass hatte ich eine PowerPoint-Präsentation erstellt, die die Anwesenden in den Grundzügen über das Programm Weltwärts, die DTP, mein Leben in Tansania und meine Arbeit dort informierte. Unterstützt von Fotos, Zitaten aus meinem Blog und einem kurzen Video redete ich etwa 45 Minuten lang vor gut 20 interessierten Zuhörern. Dabei versuchte ich vor allem, ein anderes, vorurteilsfreies Bild von Tansania vorzustellen und auch meine teilweise kritischen Standpunkte zum Thema Weltwärts und Entwicklungspolitik darzustellen.

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