Herzlich Willkommen zu unserem zweiten DTP Aktuell! Newsletter. Wir wünschen dir viel Spaß mit den Artikeln mit vielen Neuigkeiten aus unserer Projektarbeit in Tansania, unseren Aktivitäten in Deutschland und Berichten unserer aktuellen und ehemaligen Freiwilligen. Wir freuen uns wenn du den Newsletter an Freunde und Bekannte weiterempfiehlst. Anmelden kann man sich über unsere Internetseite www.dtpev.de Wenn dein Postfach eh schon überquillt oder du gerade kein Interesse an diesem Newsletter hast, kannst du dich mit dem Link am Ende der Mail abmelden.
====== DTP Aktuell! - Themen ======
1. Mitgliederversammlung (Tanja) 2. Neues Webkonzept, neuer Look (Jonas) 3. Das Rückkehrerwindrad (Oli) 4. CO2-Fußabdruck eines Freiwilligen (Jonas) 5. Praktikum bei der DTP: Anna stellt sich vor (Anna) 6. weltwärts Kürzungen - Wie steht es bei uns? (Tanja) 7. Rückkehrer-Fortbildung mit Christoph Posselt (Dorothea) 8. online-Vernetzung der Rückkehrer (Jonas) 9. weltwärts Blog: Gemeinsam sind wir stark! (Anna) 10. weltwärts Blog: Heute wird geheiratet! (Tobias) 11. weltwärts Blog: Skuli ya Kizimkazi Mkunguni (Urs)
====== 1. Mitgliederversammlung ====== ======== von Tanja Neubüser ======== Ein herzliches Willkommen zu unserer 19. Mitgliederversammlung! Wir freuen uns über jeden Gast und sind natürlich offen für alle Interessierten. Ein besonderes Highlight unserer diesjährigen Versammlung sind unsere tansanischen Gäste. Wir werden aktuelle Berichte aus Tansania hören und uns bei nettem Beisammensein austauschen können. Zudem wird Andrea von ihrer Zeit zwischen Januar und März auf Sansibar berichten und über die Entwicklungen, die es dort gegeben hat. Renate wird unser neues Lehrämtler-Projekt präsentierem, über das derzeit die ersten beiden Lehramts-Studierenden auf Sansibar sind. Tanja wird über das Wirken der 16 Erneuerbare-Energien-Freiwilligen in Tansania erzählen. Außerdem wird sie vom Engagement der zurückgekehrten Freiwilligen der letzten Jahrgänge für eine gerechte Entwicklung hierzulande berichten. Der Ausbau unserer Rückkehrer-Arbeit geht voran und das Ministerium hat uns eingeladen diese Erfahrungen im großen Kreis weiterzugeben. Ihr könnt euch also auf eine interessante Versammlung freuen, die diesmal im Grünen in Bergstedt bei Andrea und Christian Karsten stattfinden wird. Zum Programm >> http://dtpev.de/dtp/313-19-mitgliederversammlung-der-dtp ====== 2. Neues Webkonzept, neuer Look ====== ======== von Jonas von Braunmühl ======== Unsere Internetseite zeigt sich in ganz neuem Look. Auf dem Hintergrund eines tansanischen Kanga präsentieren wir je eines unserer Themen auf jeder Seite zusammen mit einem Foto aus einem unserer Projekte. So zeigt sich beim Lesen die ganze Vielfalt der DTP und motiviert weiter zu stöbern. Nicht nur visuell präsentieren wir uns ganz neu! Wie sich in der Mathematik Minus und Minus aufheben, verändern sich auch unsere Internet- und E-Mail Adressen. Zusätzlich zu der bisherigen Webadresse sind wir jetzt auch unter dtpev.de erreichbar. Entsprechend sind wir über neue E-Mail Adressen erreichbar. z.B. info@dtpev.de Unser Fundraising hat zudem ein neues Fundament bekommen. Bei Betterplace.org präsentiert sich die DTP mit einem ersten Projekt. „Biogas an einer Berufsschule für Waisenkinder“. Über Betterplace.org können Organisationen ihre Projekte vorstellen und Fürsprecher sowie Besucher Berichte über die Projekte und Organisationen verfassen. Der Fortschritt der Projektdurchführung und -finanzierung kann transparent mitverfolgt werden und Leser können jederzeit öffentlich Fragen stellen. Vierzehn Fürsprecher haben bereits Stellung zu unserem Biogas-Projekt bezogen und erste Spenden sind eingegangen. Möchtest du aktiv mitwirken? Über Betterplace.org kann sich jeder einbringen, für unsere Projekte mobilisieren oder seine Erfahrungen mit der DTP mit den Spendern teilen. Im Freundes- und Bekanntenkreis gibt es oft jemanden, der Lust hat zu spenden und nur noch nicht das Projekt gefunden hat, mit dem er sich identifizieren kann! Die DTP auf Betterplace.org >> http://de.betterplace.org/organisations/dtp/projects ====== 3. Das Rückkehrerwindrad ====== ======== von Oliver Schömann ======== Simplifizierend müsste ich sagen, dass es bei diesem Projekt darum geht, dass quer über Deutschland verteilte Ehemalige der DTP an der Ostsee ein Kleinwindrad bauen. Aber wie so oft in der Arbeit der Deutsch Tansanischen Partnerschaft e.V. liegen die Dinge dann doch nicht so einfach, als dass sie mit einem Satz ausreichend beschrieben wären. Etwas genauer geht es darum, dass einige Ehemaligen, die während ihres Freiwilligen Ökologischen Jahres in Tansania Erfahrungen mit selbstgebauten Kleinwindrädern gesammelt haben, nun auch in Deutschland ein solches Windrad bauen werden. Ziel ist es diese zukunftsweisende und lokal herzustellende Technik erneuerbarer Energien einem größeren Kreis von Menschen zugänglich zu machen. So haben wir, Felix, Nils und Ich, Oliver, in unserer Einsatzstelle Mafinga erlebt, welches Potential die Windräder nach der Anleitung von Hugh Piggott in Tansania haben. Doch mussten wir auch sehen, dass sie bisher den wenigsten Menschen zugänglich waren. Hürden waren dabei zum Beispiel die englische Bauanleitung, die es anderen Absolventen der Berufsschule schwer macht sich das Wissen selbst anzueignen oder unausgegorene Details wie die Laderegelung und der Bau eines hohen und sicheren Turms. Nicht zuletzt hat sich die Anleitung bisher auch noch nicht über die eine Einsatzstelle hinaus verbreitet. Weiter lesen >> http://dtpev.de/rueckkehrer/das-rueckkehrerwindrad ====== 4. CO2-Fußabdruck eines Freiwilligen ====== ======== von Jonas von Braunmühl ======== Allein durch den Flug nach Tansania werden mit etwa 5240 kg CO2 [1] etwa die Hälfte der durchschnittlichen Emissionen eines Deutschen von 9,5 t/Person [2] freigesetzt. Im Vergleich zu den Pro-Kopf-Durchschnittsemissionen in Tansania von 0,12 t/Person [3] ist es das 44fache. Ist das ökologisch vertretbar - gerade bei einem ökologischen Freiwilligendienst? Auf der anderen Seite emittieren die Freiwilligen in Tansania sicher weniger, als sie es in Deutschland tun würden. In der Regel entfällt das heizen und viel für uns gewohnter Luxus wird anderen Gewohnheiten weichen. Allein die auf jeden Staatsbürger umgerechneten Emissionen für unsere hohen Standards an öffentlichen Dienstleistungen, wie Infrastruktur, Bildung, Sozialwesen und Verwaltung sind um den Faktor 10 höher als die gesamten Emissionen eines durchschnittlichen Tansaniers. Also doch ökologisch vertretbar? Stopp! Viele Freiwillige bekommen ja auch Besuch aus Deutschland, der auch wieder mit Emissionen verbunden ist. Also wie jetzt? Diesen Fragen möchten wir nun auf den Grund gehen. In einem neuen Projekt werden wir den ökologischen Fußabdruck unseres Freiwilligendienstes bestimmen. Bestandteil sollen neben den reinen Emissionen auch nachhaltige Effekte wie ökologische Bewusstseinsbildung und Multiplikatoreneffekt der Freiwilligen werden. Wer sich einbringen möchte, kann sich gerne bei jonas@dtpev.de melden! [1] Atmosfair [2], [3] Statistisches Bundesamt Deutschland ====== 5. Praktikum bei der DTP: Anna stellt sich vor ====== ======== von Anna Ruprecht ======== Aufgeschlossen Neugierig Natürlich Ausgelassen | Redefreudig Unterwegs Plietsch Rücksichtsvoll Engagiert Charmant Hilfsbereit Tüchtig |
Hamjambo? Ich heiße Anna, bin 24 Jahre alt und mache zur Zeit das DTP-Büro unsicher. In Hamburg studiere ich Afrikanische Sprachen & Kulturen und Erziehungswissenschaften und mache bis voraussichtlich September ein Praktikum im DTP-Büro, je nachdem, wie schnell ich meine Stunden abgearbeitet habe. Leider war ich noch nicht in Tansania, aber ich arbeite dran. Einmal die Woche arbeite ich im Kindergarten, das bringt mich in Schwung, hat aber überhaupt nichts mit Tansania zu tun. Im Büro habe ich zum Beispiel die DTP-Bibliothek überarbeitet und hübsch gemacht, die Cultural Manual und einige Berichte Kontrolle gelesen und etliche Tabellen bearbeitet. Und zwischendurch viel gelacht natürlich, mit der tollen Gesellschaft dort. Im Moment träume ich noch davon, mal nach Afrika zu reisen oder zur Not nächstes Jahr auch ohne diese Reise einen Job zu bekommen. Denn ich möchte nicht jemand sein, der über Sachen redet, die er noch nicht live erlebt hat. Dabei möchte ich gern die Afrikanistik und die Pädagogik verbinden. Ich bin gespannt, wo ich dann wieder durch Zufall lande. Und ich muss dieses Praktikum machen, weil es ein Pflichtpraktikum ist, aber ich bin immer noch froh, dass ich es bei der DTP machen darf. ====== 6. weltwärts Kürzungen - Wie steht es bei uns? ====== ======== von Tanja Neubüser ======== Im Jahrgang 2010/11 werden bundesweit gut 4.000 weltwärtlerInnen entsandt werden. Im Frühjahr gab es viele Wirren um den weltwärts-Haushalt. Das BMZ kündigte an, dass Entsender, die ihre weltwärts-Plätze aufstocken wollten, dies nur unter Finanzkürzungen tun könnten. In letzter Minute konnte sich geeinigt werden, dass alle weltwärtsler, die schon unter Vertrag standen, entsendet werden können und niemandem nachträglich gekündigt werden musste. Dies wird allerdings nur dadurch möglich, dass Entsender Gelder vorstrecken und sich im Haushaltsjahr 2011 dann vom BMZ nachträglich zurück holen. Zudem zieht das BMZ unter dem Schlagwort Qualitätssicherung die Schrauben an. So dürfen die neuen Freiwilligen nach Tansania z.B. nur ausreisen, wenn ihre Jahres-Aufenthaltsgenehmigung vor Abflug dem BMZ in Kopie vorliegt. Dies hofft die DTP gemeinsam mit TASEA zu schaffen – die Rahmenbedingungen in der Immigration Office in Dar sind leider nicht förderlich. Auch unerwartete Kosten werden auf die Entsender zukommen: Zum einen müssen sie nun die Impfkosten übernehmen, wenn die Krankenkassen diese zurückweisen. Zum anderen sind verpflichtende umfassende Vor- und Nachsorge-Untersuchung mit je ca. 200 Euro Kosten im Gespräch, die auch die Entsender tragen müssen. Es wird deutlich, dass die Situation schwieriger wird. Umso besser, dass die DTP auf ihrer jahrelangen Erfahrung mit Freiwilligenarbeit aufbauen kann. ====== 7. Rückkehrer-Fortbildung mit Christoph Posselt ====== ======== von Dorothea Dörr ======== Vom 30. April bis 02. Mai 2010 trafen sich in Berlin 15 ehemalige Freiwillige der DTP, um gemeinsam an einem Seminar zum Thema „Rückkehrarbeit in Deutschland“ teilzunehmen. Der Theaterwissenschaftler, Trainer für Kommunikation, Verkauf und Verhandlungsführung, Christoph Posselt, übernahm am 1. Mai die Rolle des Referenten und stellte sich zusammen mit den 15 Rückkehrern einigen Problemen, mit denen die Freiwilligen als Multiplikatoren zurück in Deutschland konfrontiert werden können. Denn häufig ist es so, dass die Rückkehrer beim Berichten ihrer Erfahrungen aus Tansania und ihrer Gedanken zu einem gerechten Zusammenleben zwischen Nord und Süd immer wieder darauf stoßen, dass Menschen zuhören, aber dabei ihr festes Bild vom „schrecklichen Afrika“ im Kopf haben und dies behalten. Wie können die Rückkehrer an diesem Bild kitzeln, rütteln, vielleicht auch provozieren, um zu irritieren, zu überraschen und die Zuhörer offener zu machen für Neues? Dies waren Fragen und Themen, die die Freiwilligen und Herrn Posselt an diesem Tag beschäftigten. Auf sehr lebendige und anschauliche Weise führte Herr Posselt die Rückkehrer an Lösungsmöglichkeiten heran, die dann auch sogleich in der Gruppe aktiv ausprobiert und umgesetzt wurden. So bestand das Seminar also nicht einfach aus trockener Theorie, sondern wurde von den Beiträgen und dem Selbstausprobieren der Rückkehrer bestimmt. Für die ehemaligen Freiwilligen war es ein sehr interessanter und informativer Tag, aus dem sie viele gute Tipps und Ideen für ihr Berichten über Tansania und über ihre dort gemachten Erfahrungen mitnehmen konnten. Der 2. Mai galt dann ganz der konkreten Rückkehrerarbeit für die DTP und FUGE. Themen, Projekte und Ziele, die die Rückkehrer in der nächsten Zeit weiter angehen und verwirklichen wollen, wurden besprochen und in Kleingruppen erörtert, geplant und festgehalten. Einige Themen dieser Arbeitsgruppen waren zum Beispiel: Vorträge an Berufsschulen, Oberstufen und Absolventenmessen, Pressearbeit, Netzwerkarbeit (Teilnahme an Seminaren anderer NGOs), Unterrichtseinheit an Grundschulen, Zusammenarbeit mit Kindergärten sowie Methoden- und Struktursammlung für Rückkehrervorträge. Das Seminar in Berlin ermöglichte es den Rückkehrern somit, ihre weitere Arbeit für die DTP genauer planen und koordinieren zu können. Für alle Beteiligten war es ein abwechslungsreiches, interessantes, spannendes und gelungenes Wochenende, das viel Spaß bereitet hat. ====== 8. Rückkehrer-Vernetzung online ====== ======== von Jonas von Braunmühl ======== Im Rahmen der aktuellen Rückkehrerarbeit sind diverse Ideen zur besseren Vernetzung der Ehemaligen entstanden. Mittlerweile ist daraus eine gute technische Basis geworden, die die Arbeit der ehemaligen und aktuellen Freiwilligen der DTP in Zukunft vereinfachen wird und die laufende Dokumentation ermöglicht. In einer Datenbank werden erstellte Dateien, wie Präsentationen, Bilder, Studien und weitere Dokumente geteilt. Ein Wiki, ähnlich dem allseits bekannten Wikipedia, ermöglicht die laufende Dokumentation der Projekte der FUGE und bietet Raum für inhaltliche Diskussionen. Über einen Datenpool bietet die DTP transparent Protokolle der Vorstandssitzungen, Anträge zum Mitlesen. Für weitere Diskussionen und den Austausch zwischen Ehemaligen und neuen Freiwilligen wird ein Forum installiert. ====== 9. weltwärts Blog: Gemeinsam sind wir stark! ====== ======== von Anna Ritz ======== Kurz vor meiner Abreise in Deutschland ist mir immer wieder ein Gedanke in den Sinn gekommen. Arbeiten in Afrika ohne Ausbildung oder Studium? Bin ich dieser Herausforderung gewachsen? Nun, acht Monate später ziehe ich hinsichtlich meiner Arbeit für die Mikrofinanzierungs-Bank Tujijenge Microfinance Ltd. (TMF) eine positive Zwischenbilanz. TMF leistet einen wertvollen Beitrag für die Bevölkerung. Sie vergibt Mikrokredite zwischen 25 € und 500€ an Menschen, die in (absoluter) Armut leben, was bedeutet, dass sie mit weniger als zwei (einem) USD am Tag auskommen müssen. Die Existenz dieser Menschen begründet sich meistens auf Subsistenzwirtschaft oder kleinen Versorgungsgeschäften. Sie besitzen nur selten eine Anstellung und aufgrund ihres dadurch bedingten unsicheren oder inexistenten Einkommens werden sie von herkömmlichen Banken meist als „kreditunwürdig“ eingestuft. Möchten sie einen Kredit beantragen, so sehen sich viele Tansanier einer Rückweisung gegenüber. Die Eigenmotivation und der Ideenreichtum der tansanischen Bevölkerung bleiben schlichtweg ungenutzt, weil Ihnen die finanziellen Kapazitäten zur Eigeninitiative verweigert werden. Genau an diesem Punkt setzt das Konzept von TMF an Weiter lesen >> http://www.dtpev.de/weltwaerts/317-gemeinsam-sind-wir-stark ====== 10. weltwärts Blog: Heute wird geheiratet! ====== ========= von Tobias Anger ========= Zeit: 4.38 Uhr (morgens!). Ort: Fuoni, Sansibar. Tätigkeit: Aus dem Tiefschlaf erwachen. Grund: Teilnahme an einer Hochzeit. Völlig übermüdet quäle ich mich aus meinem Bett, mache mich fertig und bemerke schon den ersten Unterschied einer sansibarischen Hochzeit zu ihrem deutschen Pendant: Hier fängt alles ein wenig früher an, genauer gesagt im Morgengrauen. Ich begrüße noch ziemlich verschlafen meine Gastfamilie, die aus Khadija, dem Neuzugang Nabil (3 Monate) und ihrer Tochter Habiba (18 Jahre) besteht. Für's Frühstück bleibt keine Zeit, denn heute soll gefeiert werden: Die Hochzeit von Khadijas Schwester Birau und ihrem zukünftigem Mann Abdallah! Also geht’s mit noch knurrigem Magen schnell zum Anwesen von Khadijas Mutter, das zum Glück in Sichtweite und somit in direkter Nachbarschaft liegt. Dort laufen die Vorbereitungen schon auf Hochtouren, immer mehr Gäste treffen ein und schließlich erscheint auch der nette, wohlgenährte Beamte von der Stadt, der sich für den offiziellen Teil der Zeremonie verantwortlich zeigt. Wie fast alle anderen Männer auch - mich eingeschlossen - trägt er ein weißes, luftiges Gewand, das sich Kanzu nennt. Die weiblichen Gäste hingegen zeigen da schon etwas mehr Farbenfreude und erscheinen in atemberaubenden, bunten Gewändern und sind fast alle an Händen und Füßen aufwendigst bemalt. Weiter lesen >> http://www.dtpev.de/weltwaerts/314-heute-wird-geheiratet ====== 11. weltwärts Blog: Skuli ya Kizimkazi Mkunguni ====== ========= von Urs Bösche ========= Im März hatte ich mir vor allem vorgenommen meine Sprachkenntnisse zu verbessern, da dies für das Leben hier auf der Insel und im Klassenzimmer von unheimlichem Vorteil ist. Der Tandemunterricht lief bis auf ein paar Einzelstunden noch nicht so recht an. Für diesen Monat wurden mir auch zwei neue Lehrer angekündigt, beide gerade frisch mit der Schule fertig. Raschid und Mjaka sind nun seit zweieinhalb Wochen hier und unterrichten Englisch und Mathematik. Sie sind beide sehr nett und es ist auch schön noch ein paar jüngere Männer, die dazu auch noch sehr gut Englisch sprechen, im Kollegium zu haben. Mit dem Tandemunterricht hat es noch nicht so recht geklappt. Madae musste die beiden neuen Lehrer einweisen und war die ersten zwei Wochen dieses Monats zu einem Seminar in der Stadt. Außerdem unterrichtet er jetzt nur noch Biologie, weil er die Englischstunden an die beiden neuen Lehrer abgegeben hat. Weiter lesen >> http://www.dtpev.de/weltwaerts/lehraemtlerinnen/blog/309-urs-boesche |