Geschrieben von: Frithjof Gressmann | TAREA | Dar es Salaam
Einen Moment sieht es so aus als weiche er vor den Reihen der Jornalisten zurück. Dann tritt Präsident Kikwete mit seinem allzu typischen selbstsicheren Lächeln vor die Redakteure, die sich Antworten im jüngsten Korruptionsskandal der vergangenen Wochen erhoffen.
Details werden rar bleiben, doch die gezogenen politischen Konsequenzen sind selbst im korruptionsgewöhnten Tansania beispiellos: Sechs Minister müssen nach Verwicklungen in Kurruptionsfälle ihren Platz räumen. Darunter der Minister für Energie, Tourismus, Gesundheit und überraschend auch Finanzen. "Von jetzt an", verkündet der angeschlagende Präsident im Anschluss, "wird die Zurechnungsfähigkeit unserer Minister sehr ernst genommen." So richtig glauben schenken mag dem niemand. Tansania wird im Internationalen Korruptionsindex auf Platz 100 von 182 gelistet. Und selbst wenn die neuen eilig berufenen Ressortführer moralischer handeln werden, warum erst ab jetzt?
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 14. Mai 2012 um 08:51 Uhr
Dass ich mich nach meiner Rückkehr nach Deutschland weiter für die DTP und für Erneuerbare Energien Projekte in Tansania engagieren wollte stand schon lange bevor mein Jahr überhaupt vorbei war für mich fest. Als Freiwilliger im Jahrgang 2009/2010 habe ich auf Nachfrage von Isabelle Katthagen mit Ihr zusammen während unseres Jahres in Tansania ein Waisenheim in der Nähe von Iringa, genau gesagt in Ilula besucht. Isa war schon einmal dort zu Besuch gewesen und von diesem Zeitpunkt an begeistert von dem was das Ilula Orphan Program, geleitet von der Norwegerin Berit Skaare, mit seinen verschiedenen Programmen alles leistet. Auch bei mir hat es an diesem Wochenende nicht lange gedauert bis ich von der Idee des Programmes überzeugt und begeistert war. Teil des Ilula Orphan Program ist unter anderem das Ilula Orphan Center, jenes Waisenheim das wir zusammen besuchten. Grund für unseren Besuch war die Energie- und Wassersituation des Waisenheims. Als Elektroniker und angehender Techniker bat mich Isa um mithilfe. Unser Ziel war für dieses
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 13. Mai 2012 um 10:32 Uhr
Die neue Sun Energy - das Magazin für erneuerbare Energien in Tansania - herausgegeben von unserer Partnerorganisation TAREA in Dar es Salaam, ist frisch erschienen. TAREA verschickt die Zeitschrift an alle Mitglieder des Netzwerkes und gibt Aufschluss über die aktuellen Entwicklung im Bereich der erneuerbaren Energien in Tansania.
Auf, werde Licht, denn es kommt dein Licht und die Herrlichkeit des Herrn geht leuchtend auf über dir. Jesaja 60.1 (Ondoka, uangaze; kwa kuwa nuru yako imekuja na utukufu wa BWANA umekuzukia. Isaya 60.1)
Schon in der ersten Woche in Mafinga bin ich dem Schulchor des Mafinga Lutheran Vocational Training Centres (MLVTC) beigetreten. Der Chor gehört zu einer Gemeinschaft von Schulchören der evangelisch-lutherischen Kirche Tansanias, die sich UKWATA nennt (Ushirika wa kikristo wa wanafunzi Tanzania = christliche Gemeinschaft von Schülern in Tansania). Mitglied eines UKWATA-Chores zu sein bedeutet aber mehr als nur singen. Wir treffen uns dreimal in der Woche abends um entweder Lieder zu singen und zu proben, Bibel zu lesen, Predigten zu hören, gemeinsam zu beten, Gott mit Lobpreisleider zu loben, zu Gospelliedern zu tanzen, Sketche vorspielen oder sonstige Fähigkeiten darzubieten, die einem von Gott gegeben wurden. In der täglichen Morgenandacht und im Sonntagsgottesdienst singen wir dann. Zurzeit hat der Chor 44 Mitglieder.
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 07. Mai 2012 um 10:17 Uhr
Bei so einem Weltwärtsjahr passieren einem Freiwilligen viele Dinge. Jeder Tag birgt neue Herausforderungen und Erlebnisse. Über diese kann ich ganz schön lange nachdenken. Einer dieser unbestimmten und doch zu erwähnenswerten Ereignisse werde ich jetzt schildern. Es sind meine Gedanken zu einem Thema und ich schätze mal, dass dies keine einheitliche Meinung darstellt. Soll es auch nicht! Im Dezember letzten Jahres hat mich eine Virusinfektion befallen und ich hatte ziemlich hohes Fieber. Bei solchen Symptomen sollte mensch ein Malariatest machen. Gesagt getan und er ist negativ ausgefallen. Da ich aber doch wissen wollte, was ich habe, sind wir dann auch noch zum Arzt gegangen.
Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. April 2012 um 08:33 Uhr