Herzstück eines guten Freiwilligendienstes ist das Harmonieren von Einsatzstelle und Freiwilligen. Der Schlüssel dazu liegt gleichermaßen in der guten Vorbereitung der Freiwilligen und der tansanischen Einsatzstellenleiter. Um diese Partner der DTP ging es in einem 4-tägigen Seminar Ende August auf Sansibar, zu dem alle Leiter/innen der diesjährigen Einsatzstellen gekommen waren. Geleitet wurde es von Michael Onesimo, einem erfahrenen tansanischen Berater, der schon lange mit der DTP zusammenarbeitet, Thomas Plaz und Felix Radeck, beides DTP-Freiwillige aus den letzten Jahren. Da die Einsatzstellenleiter/innen Subjekt und Objekt des Seminars zugleich waren, wurden zu Beginn die verschiedenen Erwartungen an das Programm gesammelt. Anschließend wurden daraus die wichtigsten Punkte gewählt, auf die beim Seminarplan ein besonderes Augenmerk gelegt werden sollte: „Outcome of the last intake and planning of the next year projects”, “Sustainability of the projects and the cooperation Hosting Places-TAREA-DTP” and “Why has the implementing of the discussed issues in former seminars often failed throughout the year?”. Über die Seminarstunden hinweg hat sich dann ein Punkt ganz besonders herausgestellt: Kommunikation. Und das zwischen allen möglichen Beteiligten. Einerseits zwischen der DTP, den Freiwilligen und den Einsatzstellen. Aber auch zwischen den Einsatzstellen untereinander. Mithilfe eines Theaterstücks von Thomas und Felix und anschließender (erstaunlich offener) Diskussion konnten viele wichtige Punkte der interkulturellen Kommunikation herausgearbeitet werden. Dabei wurde klar, dass sowohl bei den Freiwilligen noch ein wenig mehr Vorbereitung, vor allem einsatzstellenspezifisch, wünschenswert ist und auch die Einsatzstellen selbst sich noch besser auf die Freiwilligen einlassen müssen.  Ein weiterer großer Themenbereich, der viele Unterpunkte zusammenfasste, war "business". Hierfür hatte Michael Onesimo einiges zum Thema Projektplanung und Spendenakquise außerhalb der DTP vorgestellt, was unter den Teilnehmenden trotz des hohen Theorieanteils auf offene Ohren stieß. Ein Großteil der Vernetzung, gerade aus informeller Sicht, wurde zudem außerhalb des Rahmenprogramms erreicht. Und diese neu aufgebauten persönlichen Strukturen sind es, die einen weiteren Austausch untereinander ermöglichen. Ob dabei das Interesse so weit geht, dass man sich nochmals für mehrere Tage und mit allen Mitgliedern treffen wird, hängt jetzt von den Einsatzstellenleitern ab. Nach drei Jahren Organisation und Finanzierung des Einsatzstellen-Leiter-Seminars durch die DTP liegt die Verantwortung jetzt bei den Partnern selbst. |