Projekt des Solarafrica.network Solarafrica.network ist eine eingetragene NGO in Sansibar und arbeitet seit vielen Jahren mit Frauengruppen in Sansibar zusammen, um die traditionelle Kunst des Flechtens mit alten Mustern (Ukili) neu zu beleben. Solarafrica.network bildet die Dachorganisation für die beiden Projekte DADA (Schwester) und MOTO (Feuer/Hitze). DADA stellt Nahrungsmittel und Kosmetik aus lokalen Produkten her, wohingegen MOTO sich auf die Flechtkunst und Weberei konzentriert. Im Dorf Matemwe, arbeitet mit 36 Dorfbewohnerinnen, in drei Kooperativen, zusammen. Sie nutzen Feuerholz einsparende Lehmöfen, sowie einen Scheffler-Solarbackofen und Solartrockner zur Verarbeitung und Zubereitung ihrer Produkte. Die Kooperativen sollen auf die umliegenden Ortschaften auf der Nordhälfte von Sansibar ausgedehnt werden. Zur Projektwebsite >> Projektzeitraum- Einrichtung der Einsatzstelle und erste Freiwilligen: 2007
- Die Einsatzstelle endet 2012.
Projektziele Solarafrica.network ist eine interkulturelle Initiative auf Sansibar und baut auf ein Netzwerk von lokalen Produzenten, den Kooperativen. Diese wurde gegründet, um als wettbewerbsfähiges Kleingewerbe die lokale Wirtschaft nachhaltig zu fördern und Frauen aus ländlichen Gebieten zur Gewinn bringenden Arbeit zu ermutigen. Der zweitrangige Grund ist, die traditionelle Flechtkunst wieder zu beleben, die über die vergangenen Jahrzehnte fast verloren gegangen ist, sowie neue Märkte zu erschließen und die Möglichkeit zu nutzen umweltfreundliche und sozialverträgliche Fair-Trade-Produkte „Made in Zanzibar“ zu vermarkten. Aufgabenbereiche der Freiwilligen Welche Aufgaben unsere Freiwilligen übernehmen, entscheidet sich in der Regel in der direkten Kommunikation mit der Einsatzstelle. Sie hängen sowohl von den Kenntnissen, Ideen und der Motivation der Freiwilligen selbst ab wie natürlich auch davon, was für Mitarbeit in der Einsatzstelle gefragt ist. Aufgaben können sich neben der direkten Arbeit in der Einsatzstelle auch noch umfassender in den Bereichen Klimaschutz und Völkerverständigung ergeben. Die DTP und die Einsatzstellen als Partner sind grundsätzlich offen für die Ideen der Freiwilligen. Wenn Ideen in der Einsatzstelle auf fruchtbaren Boden fallen und gemeinsam mit den tansanischen KollegInnen in den Einsatzstellen weiter entwickelt werden, kann die Umsetzung starten! Folgende Aufgabenbereiche bieten eine grobe Orientierung: Brücken bauen und europäische Ideen und Strukturen mit einheimischen mischen. Angepasste, energiesparende Kochmöglichkeiten (Solar/Holz) für individuelle Nutzung erarbeiten und betreuen. Sich kreativ an der Entwicklung neuer Produkte und deren Vermarktung beteiligen und die Projektfortschritte dokumentieren. Training von neuen Arbeitsabläufen, sowie deren Betreuung gehören ebenfalls zum Aufgabenfeld. Gefragte Kenntnisse der Freiwilligen Wir pflegen engen Kontakt zu den Einsatzstellen und stimmen mit diesen den Freiwilligendienst jedes Jahr neu ab. Dabei ergeben sich verschiedene spezielle Kenntnisse, die für die Arbeit der Einsatzstelle im kommenden Zeitraum hilfreich sein könnten. Diese Kenntnisse sind ausdrücklich keine Voraussetzungen! Jeder Freiwillige bringt seine ganz eigenen Qualifikationen mit, die er in die Projektarbeit einbringen kann. Entscheident sind die Motivation, Mut sich einzubringen und selbstständig zu arbeiten und die Bereitschaft Kiswahili zu lernen. - Kreativität und Eigeninitiative
- Spaß an Produktentwicklung und kleinen Bastelarbeiten
- Geduld
- offene Art auf Menschen zuzugehen und mit ihnen zu arbeiten
Unterkunft und Verpflegung Die Freiwilligen in Matemwe (im Norden von Sansibar) werden bei zwei Familien vor Ort untergebracht und verpflegt. Die Gastfamilien haben weder Strom noch fließend Wasser. Beides ist jedoch zu Fuß in naher Umgebung erreichbar. Videos |