Projekt des Solarafrica.network Solarafrica.network ist eine eingetragene NGO in Sansibar und arbeitet seit vielen Jahren mit Frauengruppen in Sansibar zusammen, um die traditionelle Kunst des Flechtens mit alten Mustern (Ukili) neu zu beleben. Solarafrica.network bildet die Dachorganisation für die beiden Projekte DADA (Schwester) und MOTO (Feuer/Hitze). DADA stellt Nahrungsmittel und Kosmetik aus lokalen Produkten her, wohingegen MOTO sich auf die Flechtkunst und Weberei konzentriert. Die im Projekt MOTO zusammengeschlossenen Frauengruppen färben Dattelpalmfasern und Stoffe mit SK14 Solarkochern. Sie werden sowohl in tradierter Flechtkunst wie auch in der Vermarktung ihrer Produkte angelernt und weitergebildet. MOTO umfasst heute 22 Kooperativen mit ungefähr 200 Frauen in 13 Dörfern auf Sansibar und Pemba, sowie zwei Weber. Zur Projektwebsite >> Projektzeitraum- Einrichtung der Einsatzstelle und erste Freiwilligen: 2007
- Die Einsatzstelle wird voraussichtlich auch 2012/2013 angeboten
Projektziele Solarafrica.network ist eine interkulturelle Initiative auf Sansibar und baut auf ein Netzwerk von lokalen Produzenten, den Kooperativen. Diese wurde gegründet, um als wettbewerbsfähiges Kleingewerbe die lokale Wirtschaft nachhaltig zu fördern und Frauen aus ländlichen Gebieten zur Gewinn bringenden Arbeit zu ermutigen. Der zweitrangige Grund ist, die traditionelle Flechtkunst wieder zu beleben, die über die vergangenen Jahrzehnte fast verloren gegangen ist, sowie neue Märkte zu erschließen und die Möglichkeit zu nutzen umweltfreundliche und sozialverträgliche Fair-Trade-Produkte „Made in Zanzibar“ zu vermarkten. Aufgabenbereiche der Freiwilligen Welche Aufgaben unsere Freiwilligen übernehmen, entscheidet sich in der Regel in der direkten Kommunikation mit der Einsatzstelle. Sie hängen sowohl von den Kenntnissen, Ideen und der Motivation der Freiwilligen selbst ab wie natürlich auch davon, was für Mitarbeit in der Einsatzstelle gefragt ist. Aufgaben können sich neben der direkten Arbeit in der Einsatzstelle auch noch umfassender in den Bereichen Klimaschutz und Völkerverständigung ergeben. Die DTP und die Einsatzstellen als Partner sind grundsätzlich offen für die Ideen der Freiwilligen. Wenn Ideen in der Einsatzstelle auf fruchtbaren Boden fallen und gemeinsam mit den tansanischen KollegInnen in den Einsatzstellen weiter entwickelt werden, kann die Umsetzung starten! Folgende Aufgabenbereiche bieten eine grobe Orientierung: Brücken bauen und europäische Ideen und Strukturen mit einheimischen mischen. Supervision und Dokumentation des Projektes. Unterstützung der Frauen bei der Vermarktung und Öffentlichkeitsarbeit, lokal und national. Aktive Arbeit für nachhaltigen Tourismus auf Sansibar. Attraktive Gestaltung und Ausbau der Anlage in Pete, u.a. weitere Entwicklung des Museums und des Cafes, um fair und mit erneuerbaren Energien hergestellt Produkte zu vermarkten. Dies schafft Sansibaris ein Einkommen mit Rücksicht auf die Ressourcen der Insel. Die Freiwilligen beteiligen sich an der Durchführung der Lehmofen-Kampagne für energiesparendes Kochen in den Dörfern. Weitere Themen sind Regenwasser-Nutzung und Umweltschutz. Gefragte Kenntnisse der Freiwilligen Wir pflegen engen Kontakt zu den Einsatzstellen und stimmen mit diesen den Freiwilligendienst jedes Jahr neu ab. Dabei ergeben sich verschiedene spezielle Kenntnisse, die für die Arbeit der Einsatzstelle im kommenden Zeitraum hilfreich sein könnten. Diese Kenntnisse sind ausdrücklich keine Voraussetzungen! Jeder Freiwillige bringt seine ganz eigenen Qualifikationen mit, die er in die Projektarbeit einbringen kann. Entscheident sind die Motivation, Mut sich einzubringen und selbstständig zu arbeiten und die Bereitschaft Kiswahili zu lernen. - Eigeninitiative und selbstständiges Arbeiten
- Kreativität und Offenheit
- Bereitschaft Projekte und Aufgaben selbstständig zu lösen
- offene Art auf Menschen zuzugehen und mit ihnen zu arbeiten
- Fähigkeiten und Freunde an Marketing (z.B.: Flyer, Film, Website)
Unterkunft und Verpflegung Die Freiwilligen leben in Fuoni in der Nähe von Zanzibar Town in zwei Gastfamilien. Zeitweise wohnen sie bei Bedarf auch direkt in Pete (im Süden von Zanzibar) im Projekthaus von MOTO. Videos |