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Als Deutsch-Tansanische Partnerschaft engagieren wir uns in Tansania und Deutschland in Projekten zu Klimaschutz und Bildung. Dabei fördern wir insbesondere die Nutzung der Erneuerbarer Energien zur nachhaltigen Energieversorgung in Tansania. Schwerpunktmäßig konzentrieren wir uns auf die Unterstützung von lokalen Initiativen durch die Zusammenarbeit zwischen deutschen und tansanischen Freiwilligen im Rahmen von Freiwilligendiensten.

Der globalen Herausforderung des Klimawandels und der Gerechtigkeit zwischen Nord und Süd versuchen wir in unseren Projekten ganzheitliche Ansätze entgegenzusetzen. Darunter verstehen wir eine Kombination verschiedener Disziplinen wie Technik und Bildung unter der Berücksichtigung sozialer, ökologischer und kultureller Aspekte.

Für unsere Arbeit in Deutschland, unser Büro und den Freiwilligendienst sind uns wichtig:

Ernährung:

Ernährung hat durch die landwirtschaftliche Produktion von Nahrungsmitteln und deren Verarbeitung sowie unseren Konsum einen Anteil von 20 Prozent am gesamten Treibhauseffekt. Auf unseren Seminaren zum Freiwilligendienst laden wir die Teilnehmenden ein, die Konzepte vegetarischer Lebensweise, biologische Landwirtschaft, regionalen und saisonalen Konsum sowie den fairen Handel kennen zu lernen. Teil dieses Angebots ist auch ein „veganer Tag“, an dem ganz auf tierische Produkte verzichtet werden kann und die Themen Klima- und Tierschutz zur Diskussion stehen.

Personal und Freiwillige:

Unsere MitarbeiterInnen (einheitlich machen) können ihre Arbeitszeit flexibel gestalten, um die Arbeit mit anderen Lebensbereichen besser in Einklang zu bringen.
Bei der Wahl unserer MitarbeiterInnen und der Auswahl unserer Freiwilligen beachten wir Gender- wie Diversityaspekte. Frauenförderung und der Abbau von Vorurteilen in einer Vielzahl von Lebensbereichen sind uns ein besonderes Anliegen.

Reisen:

Dienstreisen erledigen wir mit Bahn und Rad. Auch von den TeilnehmerInnen unserer Seminare wünschen wir uns, dass sie möglichst klimaverträgliche Anreisewege wählen. Reisekosten für Auto oder Flugzeug können nur in begründeten Ausnahmefällen geltend gemacht werden. Im ökologischen Rucksack wiegen die Flüge nach Tansania schwer. Daher entsenden wir unsere Freiwilligen nur für langfristige Aufenthalte von mindestens neun Monaten (Anmerkungen für dich: Dies sind die Lehrämtler). Durch jährliche Spenden an das Aufforstungsprojekt „Plant your Palmtree“ auf Sansibar gleichen wir einen Teil der entstehenden Emissionen aus.

Büro:

Unseren Papierkonsum reduzieren wir durch ein möglichst papierloses Büro, zweiseitigen Druck und die Weiterverwendung von „Schmierzetteln“ – alles natürlich auf Recycling-Papier! Was die Büroausstattung angeht, betreiben wir Kreislaufwirtschaft: Gebrauchte Geräte finden bei uns ein neues Zuhause. Den Stand-by-Stromverbrauch im Geräte-Leerlauf vermeiden wir durch Steckerleisten.

Open-Source:

Open-Source kennt heute jeder – vielleicht nicht als Begriff, aber in seiner Anwendung. Bestes Beispiel ist die Enzyklopädie Wikipedia, die umfangreiches Wissen öffentlich zugänglich und kostenlos macht. Ähnlich wie die Software hinter Wikipedia gibt es viele Anwendungen, die AnwenderInnen frei nutzen und an ihre Bedürfnisse anpassen können. Wir nutzen Open-Source Software und unterstützen ausgewählte Open-Source-Initiativen mit einer jährlichen Spende.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 18. August 2011 um 18:11 Uhr
 

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