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| | „Globales Lernen –praktisch umgesetzt“ – Was steckt eigentlich hinter diesem Projektnamen? |  |
| Mittwoch, den 18. April 2012 um 15:08 Uhr | „Ein Land kann nicht entwickelt werden. Nur Menschen können sich selbst entwickeln“(Nyerere) Julius K. Nyerere wurde zum Staatsoberhaupt Tansanias in den Sechziger Jahren. Bekannt war er allerdings unter dem Namen „Baba wa taifa“ – Vater der Nation. Diese anerkennende Anrede muss er sich durch seine Nähe zum Volk verdient haben. Um sich von diesem nicht zu entfernen, verzichtete er freiwillig auf einen Großteil seines Gehaltes und bleibt uns heute als überzeugter Demokrat in Erinnerung. Er ist übrigens auch der einzige Mensch, der es neben zahlreichen Tieren auf den tansanischen Geldschein geschafft hat. Den Sinn von Bildung bezeichnete er 1967 als „die in einer Gesellschaft angesammelte Weisheit und ihr Wissen von einer Generation an die nächste zu vermitteln und die jungen Leute auf ihre zukünftige Mitgliedschaft in dieser Gesellschaft vorzubereiten sowie sie zu einer aktiven Anteilnahme an deren Aufrechterhaltung oder Weiterentwicklung anzuleiten“. So führte er im Jahr 1977 die allgemeine Schulpflicht in Tansania ein und erweiterte die Primarschulzeit von vier auf sieben Jahre. Die Realität in den Schulen machte ihn allerdings auch zu einem starken Kritiker des tansanischen Schulsystems. Er bezeichnete dieses als eine Eliteschule, welche nur 13% aller Primarschulabgänger etwas nütze. 87% würden die Schule mit einem Gefühl versagt zu haben beenden, da sie nicht in höhere Schulen eintreten. | | Weiterlesen... | | Unterrichten in der Haile Selassie Schule in Stone Town |  |
| Donnerstag, den 05. April 2012 um 19:18 Uhr | Seit Januar 2012 unterrichte ich nun an der Haile Selassie Schule und möchte euch nun ein wenig an meinen ersten Erfahrungen teilhaben lassen. Im Gegensatz zu den anderen Schulen im Projekt, befindet sich diese Schule direkt in der Stadt. Zuerst wollte ich lieber in einer Schule in einem Dorf (Kizimkazi, Kibuteni, Kitogani) unterrichten, jetzt bin ich aber sehr glücklich über meine Entscheidung. Wichtig war mir, dass ich trotzdem in einer Gastfamilie lebe. Da diese auch in einem kleinen Dorf am Rande der Stadt wohnt, ist es eine sehr gute Mischung. Mit dem Fahrrad oder Daladala benötige ich nur max. 25 Minuten. Die Haile Selassie Schule ist eine Sekundarschule und mit über 2000 Schülern die größte Schule der Stadt. Aufgrund der Schüleranzahl wird der Unterricht in zwei Unterrichtseinheiten eingeteilt: 7-13h und 13-18h. | | Weiterlesen... | | 3. Projektjahrgang 2011/2012 |  |
| Montag, den 14. November 2011 um 08:51 Uhr | Anfang Oktober sind 3 Lehramts-StudentInnen nach Sansibar ausgereist. Bevor Jule, Krissi und Andy ihren Freiwilligendienst an den Schulen antreten, werden sie bis Ende des Jahres an der State University of Zanzibar (SUZA) Pädagogik und Kiswahili studieren. Wir sind sehr gespannt auf ihre Erfahrungen an der Uni, die dazu beitragen werden, ob auch im kommenden Jahr StudentInnen an die SUZA gehen werden. Im Januar geht es an die Schulen nach Kizimkazi Dimbani, und Kibuteni. Anne wird Anfang Dezember ausreisen und nach vier Wochen Sprachunterricht im Januar an der Haile Selassie Schule in Zanzibar Stadt mitarbeiten. | | Aller Anfang war schwer |  |
| Dienstag, den 01. März 2011 um 09:55 Uhr | „weltwärts für Globales Lernen – praktisch umgesetzt“ im zweiten Jahr Im Dezember 2010 sind drei Freiwillige in das Lehrämter-Projekt ausgereist. Nach den Erfahrungen von Rahel und Urs aus dem ersten Jahr haben wir einige Änderungen vorgenommen. So wurde die Vorbereitung nicht auf mehrere Wochenenden verteilt, sondern in einem Intensivseminar durchgeführt, was sich besonders für das Kennenlernen der drei Freiwilligen als sehr positiv darstellte. Fehlende Sprachkenntnisse waren im ersten Jahr ein großes Hindernis für die Arbeit an den Schulen, so dass dieses Mal ein vierwöchiger Sprachkurs in Stone Town organisiert wurde, bevor es Anfang Januar an die Schulen ging. Das Leben in Familien in Stone Town war zum Swahili-Lernen eine große Unterstützung. Die „Zwischenstation“ in Stone Town empfanden Sanja, Marion und Chadi als sehr schön, um in der „neuen Heimat“ anzukommen, bevor sie in die Dörfer umzogen. | | Weiterlesen... | |
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