weltwärts Weltwärts für LehrämtlerInnen Lehramts-Blog Urs Bösche berichtet aus der „Skuli ya Kizimkazi Mkunguni“
Urs Bösche berichtet aus der „Skuli ya Kizimkazi Mkunguni“ Drucken
Freitag, den 28. Mai 2010 um 11:38 Uhr

Schöne Grüße aus Sansibar. 

Im März hatte ich mir vor allem vorgenommen meine Sprachkenntnisse zu verbessern, da dies für das Leben hier auf der Insel und im Klassenzimmer von unheimlichem Vorteil ist.
Der Tandemunterricht lief bis auf ein paar Einzelstunden noch nicht so recht an. Für diesen Monat wurden mir auch zwei neue Lehrer angekündigt, beide gerade frisch mit der Schule fertig. Raschid und Mjaka sind nun seit zweieinhalb Wochen hier und unterrichten Englisch und Mathematik. Sie sind beide sehr nett und es ist auch schön noch ein paar jüngere Männer, die dazu auch noch sehr gut Englisch sprechen, im Kollegium zu haben.
Mit dem Tandemunterricht hat es noch nicht so recht geklappt. Madae musste die beiden neuen Lehrer einweisen und war die ersten zwei Wochen dieses Monats zu einem Seminar in der Stadt. Außerdem unterrichtet er jetzt nur noch Biologie, weil er die Englischstunden an die beiden neuen Lehrer abgegeben hat.

Durch die zusätzlichen Lehrer hat sich der Stundenplan sehr verändert und ich habe somit zur Zeit weniger Stunden zu unterrichten. Was mich vor 4 – 5 Wochen noch gefreut hätte, führt jetzt zu einer gewissen zeitlichen Unterforderung, die ich durch zusätzlichen Nachhilfeunterricht auszugleichen versuche.
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass der Stundenplan sich bald wieder ändert und neue Stunden und Klassen für mich dazu kommen.

Ich bin jeden Tag von sieben Uhr bis Viertel nach eins in der Schule. Gerade in Form 1 (entspricht 8. Klasse nach 7 Jahren Primarstufe, R.G.) macht der Unterricht sehr viel Spaß und die anfänglichen Sprachbarrieren sind überwunden, zumindest soweit, dass es sich gut unterrichten lässt.

Wenn es sich irgendwie einrichten lässt, gehe ich jeden Tag schwimmen. Fast jeden Tag treffe ioch Rahel. Auch wenn die Gespräche sehr wichtig sind, heißt das doch, dass es mit dem Suaheli-Lernen etwas länger dauert, weil wir eben viel Deutsch sprechen. Mein Vorhaben an den Wochenenden etas raus zu kommen, hat auch geklappt.. So waren wir zum Beispiel schon zwei Mal im Norden der Insel oder haben eine Nacht in Stonetown verbracht.

Ich war diesen Monat bereits zwei Mal zusammen mit Yussuf, Freunden von ihm und einmal auch mit Rahel angeln. Morgens um 4 Uhr aufstehen, schlaftrunken zum Strand und unter Sternen mit dem Boot Richtung Riff. Wir haben leider nicht so sonderlich viel gefangen, aber das wird schon und der Gedanke an die potentielle Größe der Fische lässt einen auch die längeren Wartezeiten besser überstehen.

Schöne Grüße aus Sansibar. Hier nun mein zweiter Bericht.

Im März hatte ich mir vor allem vorgenommen meine Sprachkenntnisse zu verbessern, da dies für das Leben hier auf der Insel und im Klassenzimmer von unheimlichem Vorteil ist.

Der Tandemunterricht lief bis auf ein paar Einzelstunden noch nicht so recht an. Für diesen Monat wurden mir auch zwei neue Lehrer angekündigt, beide gerade frisch mit der Schule fertig. Raschid und Mjaka sind nun seit zweieinhalb Wochen hier und unterrichten Englisch und Mathematik. Sie sind beide sehr nett und es ist auch schön noch ein paar jüngere Männer, die dazu auch noch sehr gut Englisch sprechen, im Kollegium zu haben.

Mit dem Tandemunterricht hat es noch nicht so recht geklappt. Madae musste die beiden neuen Lehrer einweisen und war die ersten zwei Wochen dieses Monats zu einem Seminar in der Stadt. Außerdem unterrichtet er jetzt nur noch Biologie, weil er die Englischstunden an die beiden neuen Lehrer abgegeben hat.

Durch die zusätzlichen Lehrer hat sich der Stundenplan sehr verändert und ich habe somit zur Zeit weniger Stunden zu unterrichten. Was mich vor 4 – 5 Wochen noch gefreut hätte, führt jetzt zu einer gewissen zeitlichen Unterforderung, die ich durch zusätzlichen Nachhilfeunterricht auszugleichen versuche.

Ich kann mir auch gut vorstellen, dass der Stundenplan sich bald wieder ändert und neue Stunden und Klassen für mich dazu kommen.

Ich bin jeden Tag von sieben Uhr bis Viertel nach eins in der Schule. Gerade in Form 1 (entspricht 8. Klasse nach 7 Jahren Primarstufe, R.G.) macht der Unterricht sehr viel Spaß und die anfänglichen Sprachbarrieren sind überwunden, zumindest soweit, dass es sich gut unterrichten lässt.

Wenn es sich irgendwie einrichten lässt, gehe ich jeden Tag schwimmen. Fast jeden Tag treffe ioch Rahel. Auch wenn die Gespräche sehr wichtig sind, heißt das doch, dass es mit dem Suaheli-Lernen etwas länger dauert, weil wir eben viel Deutsch sprechen.

Mein Vorhaben an den Wochenenden etas raus zu kommen, hat auch geklappt.. So waren wir zum Beispiel schon zwei Mal im Norden der Insel oder haben eine Nacht in Stonetown verbracht.

Ich war diesen Monat bereits zwei Mal zusammen mit Yussuf, Freunden von ihm und einmal auch mit Rahel angeln. Morgens um 4 Uhr aufstehen, schlaftrunken zum Strand und unter Sternen mit dem Boot Richtung Riff. Wir haben leider nicht so sonderlich viel gefangen, aber das wird schon und der Gedanke an die potentielle Größe der Fische lässt einen auch die längeren Wartezeiten besser überstehen.

 

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